Spektrum DX4e + Phoenix 3.0 Flugsimulator

Da ich meinen Blade mSR mittlerweile schon einigermaßen beherrsche wird es demnächst wohl Zeit für den nächsten Schnitt. Nach einem sehr informativen Gespräch mit dem Modellbau-Händler meines Vertrauens wurde mir der Blade mCP X2 empfohlen. Diesen gibt es derzeit als RTF (Ready To Fly)-Version inkl. Spektrum DX4e-Funke für 189,90 €. Wie praktisch, dass ich in absehbarer Zeit Geburtstag habe und ich mir durchaus gerne selbst etwas schenke.

Da ich mich mit meinen knapp 30 Jahren auf sowas noch immer wie ein kleines Kind freuen kann, habe ich mich in den letzten Tagen viel im Internet umgesehen, um möglichst viele Informationen zu dem neuen Fluggerät zu bekommen. Immer wieder bin ich in diversen RC-Helikopter-Foren auf die einheitliche Aussage gestoßen, dass ein Flugsimulator für den ernsthafen Einstieg und Fortschritt in die RC-Heli-Welt unverzichtbar sei. Einerseits, weil man hier deutlich mehr Flugstunden zusammenbekommt, da das lästige Akkuladen entfällt. Andererseits auch eine Menge Geld gespart wird, wenn man neue Figuren in den virtuellen Boden setzt. Ein Klick und der Heli steht wie frisch aus der Schachtel wieder da.

Phoenix 3.0 RC-Flugsimulator

Phoenix 3.0 RC-Flugsimulator

Ein von dessen Benutzer gut bewerteter und auch von meinem Händler empfohlener RC-Flugsimulator ist der Phoenix, mittlerweile in der 3. Version. Bereits über 100 Flugmodelle, darunter der Blade mSR, mCP X, und zahlreiche andere Heli- und Flächenmodelle, sind bereits enthalten. Zusätzlich gibt’s auf der Herstellerseite aktuelle Modelle zum kostenlosen Download. Neben den Flugmodellen sind auch diverse Umgebungen enthalten (Sporthalle, Parkplatz, Berge, Modelflugplatz), um sich auf verschiedenen Terrains einzustellen.
Um es kurz zu machen: diesen habe ich mir dann promt besorgt. A propos besorgt: das war ich, ob der Simulator wie vom Hersteller angegeben auf der virtuellen Maschine meines MacBooks mit Windows 7 flüssig läuft. Dazu aber später mehr.

Spektrum DX4e
Spektrum DX4e

Um die enthaltenen Modelle zu steuern, braucht man natürlich eine passende Fernsteueranlage. Wie bereits oben geschrieben, kommt der Blade mCP X2 mit der Spektrum DX4e in der RTF-Version. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, die DX4e einzeln zu kaufen, somit braucht man später nur noch die BNF (Bind And Fly)-Version des mCP X2. Die BNF-Version ist mit 149,90 € genau 40,00 € günstiger als die RTF-Version. Dies entspricht genau dem Preis für die DX4e. Da man damit sowohl den mSR, mCP X2 als auch den Phoenix 3.0 bedienen kann, habe ich mich entschlossen, die Funke und die Simulator gleich zu kaufen, um die Wartezeit bis zu meinem Geburtstag sinnvoll zu nutzen und schon ein paar Trainingsstunden zu absolvieren. Ende März gibt’s dann die BNF-Version des mCP X2.

Immerhin verspricht der Hersteller eine hohe Detailtiefe und realistische Flugmodelle und Umgebungen. Diese Sorge stellte sich nach dem ersten kurzen Test jedoch als unbegründet dar. Hier eine kurze Übersicht meiner Konfiguration:

  • MacBook Pro, Early 2011 (Intel Core i5, 2,3 GHz, 8GB RAM)
  • Virtuelle Maschine: Parallels Desktop 7
    • Windows 7 64bit
    • 2 CPUs
    • 4 GB RAM
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  mSR – Austausch Paddelstange

Blade mSR Paddelstange

Blade mSR Paddelstange

Bei meinem letzten Flug(versuch) mit meinem
Blade mSR ist bei einem Absturz einer unsanften Landung die Paddelstange angebrochen. Zwar lässt sich der Heli noch fliegen, allerdings nur mit sehr starken Vibrationen, da der Knick, den der eine Arm auf Grund des Bruchs hat, schon im niedrigen Drehzahlbereich eine ziemliche Unwucht erzeugt. Dies macht sich vor allem bei Start und Landung in der Form bemerkbar, dass der Heli einfach nicht mehr so stabil in der Luft steht, sonden anfängt zu pendeln.

Sinnvollerweise haben die Menschen von Horizon-Hobby eine Paddelstange als Ersatzteil beigelegt, was mir zumindest die Fahrt zu meinem Händler sowie 4 € erspart.

Für alle, die an ihrem mSR die gleiche Reparatur vor sich haben, habe ich hier mal ein kleines Tutorial erstellt. Bleibt noch anzumerken, dass ich im Grunde nicht viel Ahnung von der ganzen Materie habe. Also nur Mut beim Huben und Schrauben.

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  TURNIGY nano-tech 1S 160mAH 25-40C 3,7V LiPos

TURNIGY nano-tech 1S 160mAH 25-40C 3,7V LiPos

TURNIGY nano-tech 1S 160mAH 25-40C 3,7V LiPos

Nachdem ich vor einigen Tagen meinen Blade mSR wieder aus der Schachtel genommen habe, musste ich leider feststellen, dass die originalen LiPos leider so ziemlich den Geist aufgegeben haben. Nach maximal 2 Minuten Flugzeit war der Spaß wieder zu Ende. Also habe ich mich mal nach neuen LiPos umgeschaut und bin auf diese hier gestoßen:

TURNIGY nano-tech 1S 160mAH 25-40C 3,7V LiPos. Zwar waren die Bewertungen auf den einschlägigen Seiten nicht durchgängig positiv, aber bei 11 €* inkl. Versand für 2 LiPos kann man nicht viel Geld kaputt machen.

* gefunden in der elektronischen Bucht

Zu den technischen Daten:
Zellen: 1
Kapazität: 160 mAH (zum Vergleich: die originalen der mSR RTF-Version von e-flite haben  120 mAH)
Entladestrom: 25 – 40C
Spannung: 3,7 Volt
Länge inkl. Stecker: 39mm (vgl. orig. 34mm)
Breite: 11mm (wie orig.)
Höhe: 7mm (vgl. orig. 6mm)
Gewicht: 4,3gr. (vgl. orig. 3,6gr.)

Es fällt auf, dass die Stromgeber rund 5 mm länger sind, was sich beim Einsatz durchaus bemerkbar macht. Der Heil neigt, wenn man die LiPos ganz reinschiebt, etwas nach vorn. Dies lässt sich jedoch leicht beheben, in dem man die LiPos eben nicht ganz in die Halterung schiebt. Durch etwas mehr Höhe des Akkus hält dieser trotzdem fest (bei mir fester als der originale Akku).

Nach dem die neuen Teile da waren, wurden sie natürlich erstmal aufgeladen. Nach ca. 30 Minuten war der Ladevorgang beendet und es konnte losgehen. Funke an, LiPo in den mSR, Gashebel nach oben und siehe da, der mSR steht wie eine Eins in der Luft (nachdem ich den Akku ein wenig aus der Halterung gezogen habe). Leider bin ich etwas aus der Übung was zur Folge hatte, dass der Heil gleich mal Bekanntschaft mit einem unserer freigelegten Fachwerkbalken zwischen Wohn- und Esszimmer machen musste. Das Ergebnis dieses Blind-Dates war ein gebrochener Hauptrahmen und ein zerfetzter Rotorblattgriff. Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden.

Mittlerweile habe ich ca. 5 Ladezyklen geflogen und kann sagen, dass die 40 mAH mehr wirklich einen spürbaren Unterschied machen. Trotz des etwas höheren Gewichts war der letzte (non-stop) Flug ganze 8:30 min. lang.

Wie sich die LiPos nach mehreren Ladezyklen verhalten, werde ich berichten, sobald ich hier weitere Erfahrungen gesammelt habe.

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